WordPress Upgrade auf Version 3.2 mit neuer MySQL-Datenbank
Bislang konnte ich Aktualisierungen von WordPress immer mit wenigen Mausklicks erledigen. Vor größeren Versionsänderungen habe ich aber vorsichtshalber ein Backup der Datenbank angelegt. Man weiß ja nie, was ein Upgrade für arbeitsreiche Folgen für den Blog haben kann.
Als Anfang der Woche im Admin-Bereich dieser Website die Information zur Aktualisierung auf die WordPress Version 3.2 kam, überlegte ich daher, ob ich erst eine MySQL-Datenbanksicherung (Dump) durchführen sollte. Ich entschied mich dagegen. Leider wies mich WordPress anschließend beim Aktualisierungsversuch darauf hin, dass die neue Version 3.2 nicht mit einer MySQL4-Installation läuft und verlangte nach einer MySQL5-Datenbank.
Was nun? Aussitzen und fortan keine Aktualisierungen mehr von WordPress machen? Über kurz oder lang würde ich dann bestimmt auch Probleme mit der Kompatibilität von Plugins bekommen. Zudem bedeuten Upgrades auch Bugfixes – alleine schon wegen der Sicherheit sollte die WordPress Software immer auf dem neuesten Stand sein.
Von daher habe ich nun in den sauren Apfel gebissen und – zunächst in einer Testumgebung, also einer Kopie von Fotokulisse.de – eine neue MySQL5-Datenbank angelegt und den Import des vorher erstellten MySQL4-Dumps durchgeführt. Einige Tests zeigten, dass alles erfolgreich läuft und somit konnte ich die gleiche Aktion auch für Fotokulisse.de durchführen und anschließend auf die WordPress Version 3.2 upgraden.
Und – hat es jemand von euch bemerkt?










Ja, ich habs bemerkt. Ich muss zugeben, dass ich ein unausgesprochen großes Vertrauen in die wordpress Community habe. Ich habe bei wordpress noch nie ein backup vor einem Update gemacht. Ganz anders, bei allen anderen Programmen, die aber mitunter auch abenteuerliche Update Routinen haben.
Wenn ich so darüber nachdenke, wäre es eigentlich ganz gut, wenn das Update von sich aus ein backup der Datenbank mit alter Versionsnummer anlegt, und direkt ein ZIP der überschriebenen Daten, so als roleback.
Gemerkt habe ich es aber nicht bei mir, sondern bei einer Neuinstallation im Kundenauftrag. Da wollte sich wordpress nämlich nicht installieren lassen.
Ich war bislang so mit den Inhalten beschäftigt und so begeistet von den schlichten Möglichkeiten, daß ich Probs bislang ausgeklammert hatte … naiv`? Ein bissel. Werd mir wohl ein autobackup zulegen müssen ..
cu
Holger
Hallo Holger, Autobackups kann man natürlich auch machen. Hier zwei empfehlenswerte Plugins:
1. WordPress Backup (by BTE)
2. WordPress Database Backup
Das erste sichert Verzeichnisse (Plugins, Uploads und Themes). Die Daten werden gezipped auf dem Server abgelegt.
Das zweite sichert die Datenbank. Die Tabellen kannst du bestimmen. Das Backup lasse ich mir wöchentlich 1x per E-Mail senden. Man kann es individuell einstellen, wie man es haben möchte.
LG vom Jochen
merci, gute Idee. Ich dachte zuerst an HD-Backup. Doch extern ist da wohl besser.