Die FujiFilm X10 im Studio

Wie ich kürzlich berichtete, habe ich mir die FujiFilm X10 zugelegt. Mich interessierte es durchaus, wie sich die Kompaktkamera im Fotostudio macht. Daher habe ich gestern mit Kerstin ein kleines Shooting im provisorischen Homestudio veranstaltet und möchte euch ein Foto zeigen.

Die FujiFilm X10 im Studio

Meine Blitzanlage, bestehend aus drei Blitzköpfen, habe ich so eingestellt, dass ich mit Blende f8, ISO 100 und einer Verschlusszeit von 1/100 s in der Betriebsart “M” fotografieren konnte. Gespeichert wurden die Fotos im RAW-Format, welches die Kamera als Option von Hause aus mitbringt. Um die Blitzköpfe auslösen zu können, musste natürlich der Funksender auf den Blitzschuh der FujiFilm X10 angebracht werden. Damit dieser beim Auslösen auch sein Signal bekommt, muss man im Funktionsmenü der Kompaktkamera die Einstellung “Externer Blitz” auf “ein” stellen, denn sonst bleibt es dunkel, da die Kamera fremde Produkte am Blitzschuh nicht automatisch erkennt (den Systemblitz FujiFilm EF-20 soll die Kamera ohne Änderung im Menü der Kamera erkennen).

1:1 Ausschnitt

Den Weißabgleich des Fotos habe ich am PC in Lightroom 3.6 mit vorher abfotografierter Graukarte durchgeführt. Das Ergebnis kann sich, wie ich denke, sehen lassen. Was mich jedoch etwas wundert, ist das leichte Bildrauschen trotz ISO 100 im unscharfen Bereich des Fotos, hier der rote Papierhintergrund (siehe 1:1 Ausschnitt). Vermutlich wird man das aber auf einer Ausbelichtung nicht mehr sehen. Fotos, die ich gestern beim gleichen Shooting mit meiner DSLR Kamera geschossen haben, weisen dieses Phänomen nicht auf.

Hier noch ein Foto aus meinem Flickr-Pool:
Mit der FujiFilm X10 im Fotostudio, #2

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Kommentare (4)

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  1. Holger Reich sagt:

    Es beruhigt doch, wenn die > 1.000 € teure DSLR dann doch noch bessere Bilder zu liefern scheint als eine Kompakte, doch ist das Ergebnis durchaus sehenswert zu nennen.
    Mich würde halt ein direkter Vergleich mmal interessieren .. aber soweit schon einmal DANKE.

    • Jochen sagt:

      Hallo Holger,

      ich bin mir gar nicht sicher, ob ich einen direkten Vergleich zu (m)einer DSLR machen möchte. Ich habe bei dem Shooting vorrangig mit meiner DSLR fotografiert und auch Vergleichsfotos – also von der gleichen Szene – geschossen.

      Aber sei mal ehrlich – was erwartet man(n) bei einem direkten Vergleich? Meine Canon 50D macht von Hause aus nicht die schlechtesten Bilder und dann hatte ich auch noch ein Canon L-Objektiv drauf. Da gibt es ganz klar Qualitätsunterschiede zur kompakten. Die Schärfe im Gesicht ist noch höher und das hier erwähnte Rauschen vom Hintergrundkarton habe ich bei der DSLR nicht. Sicherlich ist der Hintergrund da auch nicht in einem RGB-Farbton rot, zumal dieser auch zusätzlich angeblitzt wurde, aber als Rauschen würde ich das hier nicht bezeichnen (falls das bei der Kompakten an der Stelle überhaupt richtig ist, denn im Gesicht rauscht ja auch nichts).

      LG vom Jochen

  2. Juergen sagt:

    wie gesagt, 100%ige Digitalkameras, die bei den unterschiedlichsten Lichtverhältnissen fehlerfrei arbeiten, wird es nie geben, das liegt imho auch sehr an den kurzen Produktzyklen, wo im Nachfolgemodell die Fehler des Vorgängers nicht mehr vorkommen, dafür neue Fehler den Fotografen quälen;-)

    bezüglich des Entrauschens habe ich gute Erfahrungen mit der alten Version Dfine von Nickmultimedia gemacht, der Anti-Rauschfilter von Paint Shop Pro leistet auch gute Dienste, wobei man dieses Tool sehr behutsam einsetzen sollte;-)

    Letztendlich alles eine Frage des Geschmacks;-)

    Gruss Juergen.

    • Jochen sagt:

      Entrauschen könnte ich prima mit Lightroom, aber wie ich oben schon schrieb… das leichte “Rauschen” habe ich nur am roten Hintergrund gesehen und da stört es nur bei der 1:1-Ansicht.

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