Dropbox – deine Projekte, immer und überall

Dropbox ist ein kostenloser Service, mit dem du deine Fotos, Dokumente und Videos immer zur Hand hast. Das bedeutet, dass jede Datei in deiner Dropbox automatisch auf allen deinen Computern, Mobiltelefonen und der Dropbox-Website gespeichert wird. Auch die Freigabe von Dateien ist mit Dropbox möglich, so können auch andere Leute auf deine Dateien zugreifen – öffentlich oder privat.

Eine Möglichkeit der öffentlichen Freigabe kann ich euch mit diesem Link zeigen. Hier habe ich eine komplette Galerie freigegeben, welche ich vor rund 1,5 Jahren in meine Dropbox geladen habe. Da ich diese Fotos auch auf meiner Website präsentiere, ist die öffentliche Freigabe für mich kein Problem.

Anders sieht es mit Fotos oder auch anderen Dateien aus, welche ich nur mit einer Person oder einem Personenkreis teilen möchte. Für diesen Fall lege ich einen neuen Freigabe-Ordner in meiner Dropbox an und trage nur noch die E-Mail Adresse des oder der Empfänger ein. Der oder die Empfänger werden dann per E-Mail benachrichtigt und können dann nach der Anmeldung auf den Freigabe-Ordner mit den Dateien zugreifen. Beispielsweise kann man seinen Models auf diesem Weg schnell und unkompliziert die Fotos aus dem Shooting zukommen lassen.

Kosten

Solange man keinen hohen Anspruch an Datenvolumen hat, bietet sich die kostenlose Dropbox an. Hier bekommt man 2 GB Speicherplatz geschenkt und kann diesen durch Weiterempfehlungen via Facebook, Twitter oder an Freunde erhöhen. Wenn du dich beispielsweise über diesen Link bei der kostenlosen Dropbox anmeldest (*winke-winke*), bekomme ich 500 MB zusätzlich zur Verfügung gestellt. Die Obergrenze für die kostenlose Dropbox beläuft sich aktuell auf max. 18 GB.

Wem das Eifern nach mehr Online-Speicherplatz aber zu müßig ist und bereit ist, in den kostenpflichtigen Dienst einzusteigen, muss aktuell 9,99 $US pro Monat für 50 GB berappen – und das ist nur das kleinste Paket!

Datensicherheit

Hoch vertrauenswürdige Dateien würde ich nicht in die Web Cloud hochladen. Letztlich weiß ich nicht einmal, wo genau, auf welchem Server in der Welt meine Daten landen und wie sicher sie da sind. Natürlich spricht Dropbox vom sicheren Speichern durch Verschlüsseln der Daten nach dem AES-256-Standard. Das Hochladen erfolgt über einen sicheren Kanal mit einer 256-Bit-SSL (Secure Sockets Layer)-Verschlüsselung. Dropbox und Amazon speichern redundante Backups aller Daten an verschiedenen Stellen, um einem unwahrscheinlichen Datenverlust vorzubeugen. Das liest sich alles gut, wenn man sich mit dem Thema vertrauenswürdiger Daten beschäftigt, aber zeigt das auch die Praxis? Negative Erfahrungen habe ich hier noch nicht gemacht und ich nutze die Dropbox bislang auch nur für Fotos.

Nachteile

Verfügt man nicht über einen schnellen Upstream (Geschwindigkeit, die einem vom Internet-Provider für das Hochladen von Dateien zur Verfügung gestellt wird), dann dauert es schon eine Weile, bis dass alle Dateien in der Dropbox sind.

Über den Autor

Inhaber und Admin dieser Website. Fotografie ist (m)eine Leidenschaft und diese möchte ich auf diesem FotoBlog mit meinen Lesern teilen. Gerne nehme ich Hinweise und Anregungen entgegen. Schreibt mich bitte über das Kontaktformular an.

Kommentare (9)

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  1. Holger Reich sagt:

    Solche Dienst sprießen aus dem Boden, wie Pilze. Damit sollen m.E. zwei Ziele erreicht werden: 1.Kundenbindung 2.Kontaktdaten nd Userinformationen sammeln für Werbung. So haben aich andere Dienste angefangen (ePay etc.).

    Früher war jeder PC ein PERSÖNLICHER Computer. In Zukunft wird er nur noch ein dumme Rechenmaschine sein, Anwendungen und Daten liegen in der Cloud und entziehen sich so im Zweifel dem direkten Zugriff ohne weiteren Einfluß nehmen zu können. War früher mein Festplatte defekt, habe ich sie ausgebaut und mit Tools wiederbelegt. Gehen zukünftig daten verloren, dann sind sie für mich nicht mehr unmittelbar zu restaurieren. Ich sehe diese Entwicklung als kritisch an.

    • Jochen sagt:

      Hi Holger,

      Werbung habe ich über dir Dropbox noch nicht bekommen. Kundenbindung? Die habe ich auch, wenn ich ein neues Auto bei Volvo oder einem anderen Hersteller kaufe… bis ich auf ein Modell eines anderen Herstellers wechsle. So geht das mit Cloud Systemen aber auch.

      Dein zweiter Absatz widerspricht sich schon fast. Eigentlich müsste man der Entwicklung positiv und nicht kritisch gegenüber stehen. Sind meine Daten auf meiner HD gecrashed, muss ich sie nicht wiederherstellen (was womöglich nicht oder nur in Stücken möglich ist), sondern kann auf meine Cloud als Backup zurückgreifen.

      Aber wie ich in meinem Artikel schon schrieb… dafür würde ich ein Cloud-System aus verschiedenen Gründen auch nicht nutzen wollen. Heute zumindest nicht.

      LG vom Jochen

  2. cythux sagt:

    Hallo Jochen,

    Ich nutze Dropbox, und Box ebenfalls besonders gerne wegen dem schnellen Datentausch als Bildbearbeiter bei der MK! So kann ich immer schnell ein update hochladen und kann die BEA zb an dem Model schnell weiterleiten!

    lg

  3. datenschuzz sagt:

    Zu beachten ist dass keiner der gängigen Dienste für eine ausreichende Sicherheit der Daten sorgt. Bei Dropbox kann es durchaus passieren, dass eine private Bildersammlung im Bilder-Index von google landet. Für den geschäftlichen Einsatz geht sowas natürlich gar nicht.

    • Jochen sagt:

      Wenn ich eine Bildersammlung freigebe, muss ich mich auch nicht wundern, dass die Bilder im Google-Index landen. Oder bezieht sich diese Die Behauptung auf geschützte Galerien? Wenn ja, wo sind die Fakten dazu?

      LG Jochen

  4. Juergen sagt:

    ## Bei Dropbox kann es durchaus passieren, dass eine private Bildersammlung im Bilder-Index von google landet. Für den geschäftlichen Einsatz geht sowas natürlich gar nicht.

    Bei “Naggisch Fotos” sehe ich auch eine gewisse Schutzbedürftigkeit vor der Öffentlichkeit, obwohl diverse freizügige Bilder häufig etwas mehr Traffic provozieren, ansonsten ist die Bildersuche via Google immer ein Vorteil für den Projektbetreiber, auf den mittels der Bilder verlinkt wird, so gesehen sind die Bildchen en masse unter relevanten Keywords für den geschäftlichen Einsatz besonders wertvoll;-)

    SEO durch User Generated Content ist was Feines ;-)

  5. Simon sagt:

    Ach, wenn die Dropbox nur nicht so teuer wäre, für 1-2 TB – ich würde glatt mein komplettes Fotobackup dort machen.

    • Powie sagt:

      Das war für mich auch die wichtigste Sache für die “Cloud”. Meine Fotos sicher zu haben. Letztendlich kam für mich da nur eine Sache in Frage und das war dann HighDrive. Einfach auch von den Möglichkeiten der Zugriffswege her genial und sie sind zurecht meist Testsieger.

      Trotzdem macht Dropbox Sinn: http://goo.gl/Q3VoP

  6. eager sagt:

    dropbox und Co.ist klasse, aber die Datensicherheit? Ich habe bisher immer Abstand davon genommen, bis ich von Boxcryptor gehört habe. Dieses Tool verschlüsselt die Dateien berieits vor dem Hochladen mit 256bit und ist mit Windows, OS X, Android, iOs etc nutzbar. Seitdem dieses Tool bei mir läuft, nutze ich dropbox und skydrive sehr intensiv … die Daten sind nach heutigem Stand der Technik sicher!

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